Begriffe des Verkehrsrechts, Teil 9: Die Anwaltswahl

von Daniel Nowack

Die Welt der Juristen lebt von unzähligen Fachbegriffen. In meiner Ratgeberreihe “Begriffe des Verkehrsrechts” werde ich, welch Überraschung, einige Grundbegriffe, mit denen man im Rahmen verkehrsrechtlicher Probleme immer wieder rechnen muss, verständlich erläutern bzw. dies zumindest versuchen. So sollen Sie in die Lage versetzt werden, auch Fachbegriffe, die der Rechtsanwalt im Eifer des Gefechtes (oder weil er diese gar nicht mehr als Fachbegriffe wahrnimmt) nicht erläutert, zu verstehen und somit mit Ihrem Anwalt “auf einer Ebene” kommunizieren zu können.

Nachdem in Teil 8 der Serie der Begriff “Anspruchsübergang” erläutert wurde, geht es heute um die Anwaltswahl.

Was eigentlich selbstverständlich ist, hat durch das Verhalten mancher Rechtsschutzversicherer in letzter Zeit den Ruf bekommen, nicht mehr selbstverständlich zu sein: Das Recht auf freie Anwaltswahl. Im Versicherungsbereich ist das Recht auf freie Anwaltswahl in § 127 VVG geregelt. Von diesem Recht darf nach § 129 VVG auch nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers abgewichen werden.

Dies versuchen manche Rechtsschutzversicherer mit diversen Anfällen von Kreativität zu umgehen, um die Vertragsanwälte, die zu deutlich günstigeren Konditionen abrechnen, in die Verfahren zu bekommen ...

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