Negele, Zimmel, Greuter und Beller Rechtsanwälte, die Mama und die versauten Töchter aus Zypern

von Jan Gerth

Die Augsburger Kanzlei Negele, Zimmel, Greuter und Beller Rechtsanwälte verschickt Abmahnungen wegen angeblichem Filesharing mit dem Vorwurf der Urheberrechtsverletzungen an dem Erotikfilm „Perverse Amateure – Mama und ihre versauten Töchter“.

In diesen Abmahnungen monieren die Kollegen der Kanzlei Negele, Zimmel, Greuter und Beller Rechtsanwälte die Verletzung der Rechte der eher unbekannten Produktionsfirma M.I.C.M MIRCOM International Content Management & Consulting LTD mit Sitz in Nikosia, Zypern. Dem abgemahnten Anschlussinhaber wird vorgeworfen, den Erotikfilm „Perverse Amateure – Mama und ihre versauten Töchter“ der Öffentlichkeit durch die Teilnahme an Filesharing-Netzwerken (peer-to-peer-Netzen) entweder selbst unberechtigt zur Verfügung gestellt oder Dritten dies über den eigenen Anschluss ermöglich zu haben.

Die Kanzlei Negele, Zimmel, Greuter und Beller Rechtsanwälte fordert in den mir vorliegenden Schreiben neben der üblichen strafbewehrten Unterlassungserklärung auch Anwaltskosten, sowie Ermittlungskosten und Schadenersatz.

Als Vergleichszahlung wird ein pauschaler Schadenersatz von 915,00 €angeboten.

Die Kanzlei Negele, Zimmel, Greuter und Beller Rechtsanwälte macht dabei einen Schadensersatz in Höhe von 500,00 € und einen Aufwendungsersatz, dahinter verbergen sich die Rechtsverfolgungskosten in Höhe von 215,00 € und Ermittlungskosten für die Ermittlung durch die Firma Media Protector GmbH in Höhe von 200,00 € geltend.

Nach meiner Rechtsauffassung geht die geforderte Unterlassungserklärung deutlich über den abgemahnten Rechtsverstoß hinaus ...

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