Befristung des Arbeitsvertrages bei verbundenen Arbeitgebern unwirksam

Befristung des Arbeitsvertrages bei verbundenen Arbeitgebern unwirksam

Befristungsabreden können aus vielen Gründen unwirksam sein. Es kann z.B. an der notwendigen Schriftform fehlen, oder die Befristung erfolgt missbräuchlich, um den Kündigungsschutz (KschG) umgehen zu können. Eine häufig gewählte Variante hat das Bundesarbeitsgericht (BAG, Urteil vom 4.12.2013, AZ: 7 AZR 290/12) für missbräuchlich und damit unzulässig erklärt. Erfolgt die Befristung bei verschiedenen Arbeitgebern, die aber wirtschaftlich und rechtlich verbunden sind, so kann dies eine Umgehung des so genannten "Anschlussverbotes" nach § 14 II S. 2 TzBfG darstellen. Hiernach darf ein Arbeitsverhältnis ohne sachlichen Grund bei einem bestimmten Arbeitgeber nur dann befristet abgeschlossen werden, wenn bei diesem Arbeitgeber nicht bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestand ...

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