Rezension Zivilrecht: Compliance

von Dr. Benjamin Krenberger

Teichmann, Compliance – Rechtliche Grundlagen für Studium und Unternehmenspraxis, 1. Auflage, C.H.Beck 2014


Von stud. jur. Michelle Karrer, Wiesbaden



Der englische Begriff Compliance, sich an die Regeln halten, welcher eine Selbstverständlichkeit ausdrückt, beziffert lediglich einen kleinen Teil dessen, was unter Compliance verstanden wird. Aus wirtschaftlicher Perspektive wird unter Compliance, der Versuch verstanden, die als zunehmend empfundenen Haftungsrisiken für die Unternehmen und der persönlichen Haftung er Leitungsorgane, eine vorbeugende Unternehmensorganisation entgegenzuhalten, welche diese Risiken so weit als möglich minimiert. Die Risikobegrenzungsfunktion von Compliance beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Vermeidung von Haftungsansprüchen und Bebußung, vielmehr beinhaltet Compliance auch die Wahrung der Unternehmensintegrität vor Reputationsschäden. Insbesondere aufgrund dieser der Risikobegrenzungsfunktion rückt das Themenfeld Compliance in das Interessenfeld von Managern sowie einschlägig tätigen Juristen. Aufgrund der aktuellen Brisanz dem Themenbereichs Compliance sowie aktueller höchstrichterlicher Rechtsprechung, rückt Compliance auch immer mehr in das Interessensfeld juristischer Ausbildung im universitären Schwerpunktbereich.


Das Lehrbuch „Compliance – Rechtliche Grundlagen für Studium und Unternehmenspraxis“ von Dr. Christoph Teichmann ist im 2014 im C.H. Beck Verlag erschienen. Das Lehrbuch ist in 7 Kapitel aufgeteilt, wobei jedes Kapitel einen Teilaspekt des großen Themengebiets Compliance behandelt. Das erste Kapitel steht unter dem Themenbereich „Praxisbereich Compliance“ und behandelt die Grundlagen des Themenbereichs Compliance ...

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