Papierauswahl in der Anwaltskanzlei

von Harold Treysse

Sicherlich kann man trefflich darüber streiten, ob ein gedruckter Briefbogen für eine Anwaltskanzlei noch notwendig ist, oder ob ein mit dem Drucker selbst erstellter Ausdruck ausreichend ist. Hier gehen die Meinungen – mit Recht – auseinander.
Das soll auch nicht das Thema des kleinen, nachfolgenden Beitrags sein. Vielmehr geht es um das allgemeine Nutzpapier, also z. B. zweiten Seiten eines mehrseitigen Schreibens, Papiere für Entwürfe oder Fotokopien etc.

Grundsätzliches

Bevor ich näher auf das Papier selbst eingehen möchte, hier einige Zahlen:

In Deutschland werden schätzungsweise jährlich 800.000 Tonnen Büro- und Administrationspapier verbraucht. Jährlich verschwinden Wälder in der Gesamtfläche Englands. (Quelle: Fachhochschule Kiel Papier http://www.fh-kiel.de/index.php?id=13772)

Noch schlimmer ist die Belastung der Umwelt durch Büropapier. Nachfolgend einmal die Belastung für 1.000 Blatt Büropapier im Monat:

Unter http://www.papiernetz.de/ finden Sie einen Nachhaltigkeitsrechner, mit dem Sie die Berechnungen vornehmen können.

Papierart

Jede Anwendung benötigt das dafür vorgesehene Papier. Überwiegend wird auch heute ausschließlich auf den Preis des Papiers geschaut. Dieses ist nicht verwerflich, aber auch solche Dinge, wie Umweltschutz, Verträglichkeit etc. sollten bei der Auswahl des Papiers bedacht werden.

In einer Anwaltskanzlei kommen überwiegend die Anwendungen

  • Fotokopieren
  • Laserdruck
  • Tintenstrahldruck

zur Verwendung. Folglich ist zu prüfen, welche Papierart verwendet werden kann.

Fotokopieren und Laserdruck

Für das Fotokopiergerät oder den Laserdrucker eignen sich neben den unbeschichteten Naturpapieren ebenso Universalpapiere, wie auch Papier mit spezieller Laserdruckbeschichtung ...

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