LG Wuppertal: Wettbewerbsverstoß durch Nichtangabe der Verwendungsdauer bei Kosmetik

Es ist wettbewerbswidrig, wenn bei Kosmetik nicht die Verwendungsdauer nach Öffnen der Verpackung angegeben ist (LG Wuppertal. Urt. v. 16.06.2014 - Az.: 12 O 38/12).

Die Beklagte vertrieb unter anderem einen Nassrasierer. Bei diesem Produkt waren die Rasierklingen von einer Art Seifenblock umgeben, wodurch "schäumen, rasieren und Feuchtigkeit spenden in einem Schritt“ ermöglicht werde, was für natürlich schöne Haut sorge und Rasiergel, Rasierschaum oder Duschgel überflüssig mache. Angaben zu einer Mindesthaltbarkeit oder einer Verwendungsdauer nach dem Öffnen der Verpackung dieses Rasierers fehlten.

Die Klägerin sah darin einen Verstoß gegen § 5 Abs.2 a Kosmetik-VO. Danach ist Verwendungsdauer nach dem Öffnen bei Erzeugnissen mit einer Mindesthaltbarkeit von mehr als 30 Monaten anzugeben.

Die Beklagte wandte hier ein, dass das Produkt hier nicht verderblich sei, sondern zeitlich unbeschränkt genutzt werden könne ...

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