Rechtsüberholen auf Autobahn

Die dem Publikum weitgehend unbekannten Regeln des Bundesgerichts zum “Rechtsüberholen” auf Autobahnen werden offenbar zu einer immer lukrativeren Einnahmequelle. In der Praxis fällt jedenfalls auf, dass immer häufiger Beschuldigte zur Beratung erscheinen, die Ihrer Meinung nach zu Unrecht mit Strafbefehlen wegen Rechtsüberholens bedient wurden. Sie seien doch bloss vorbeigefahren. Erläutert man ihnen dann die aktuelle Praxis und erklärt, dass es sich bei diesem sogenannten “Rechtsüberholen” in der Regel um eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln handelt, womit dann auch noch ein Führerausweisentzug von mindestens drei Monaten auf sie zukommt, entgleiten ihnen die Gesichtszüge. So ging es vielleicht auch dem Autofahrer, der wie viele andere auch bis vor Bundesgericht kämpfte, aber erfolglos blieb. Hier ein paar Auszüge aus dem neusten Entscheid zum Rechtsüberholen, der die bisherige Rechtsprechung bestätigt (BGer 6B_210/2014 vom 28.07.2014).

Hier zuerst die Regel:

Nach Art. 35 Abs. 1 SVG ist links zu überholen, woraus ein Verbot des Rechtsüberholens folgt (BGE 126 IV 192 E. 2a) ...

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