Stadt Leipzig muss Arbeitnehmerin Ausfallzeiten wegen erkrankter Kinder zahlen

von Martin Bechert

Die entschiedene Fallgesaltung betrifft privatversicherte Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst mit Kindern unter zwöf Jahren. Konkret den Anspruch auf bezahlte Freistellung bei schwerer Erkrankung der Kinder nach § 29 TVöD.

Die Stadt Leipzig stellte eine Arbeitnehmerin im April 2010 an vier Arbeitstagen wegen einer Erkrankung ihres Sohnes, der das zwölfte Lebensjahr nicht vollendet hatte, unter Fortzahlung des Entgelts

von der Arbeit frei. Im Mai 2010 beantragte die Arbeitnehmerin aufgrund der Erkrankung ihrer Tochter, die ebenfalls das zwölfte Lebensjahr nicht vollendet hatte, einen weiteren Tag bezahlte Freistellung. Die Stadt Leipzig stellte die Arbeitnehmerin zwar auch diesmal von der Verpflichtung zur Arbeit frei, lehnte aber die Fortzahlung des Entgelts ab und verminderte die Vergütung der Arbeitnehmerin entsprechend Es ging insgesamt um 165,21 EUR brutto, um die man sich über vier Jahre bis hin zum Bundesarbeitsgericht gestritten hat ...Zum vollständigen Artikel


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