Schiffsfonds: Klatsche für Commerzbank � Anleger bekommt rund 100.000� Schadensersatz

Banken müssen Anleger über das Risiko des Wiederauflebens der Kommanditistenhaftung aufklä-ren. Das entschied das Landgericht (LG) Wuppertal am 30.06.2014. Anlegern eröffnet sich damit eine weitere Möglichkeit, ihr Investitionskapital zurückzuerlangen. Anleger müssen darüber aufgeklärt werden, dass Ausschüttungen, die eine teilweise Kapitalrückzahlung darstellen, die Kommanditistenhaftung in entsprechender Höhe wiederaufleben lassen. Über das damit verbundene Risiko der Rückforderung geflossener Ausschüttungen müssen die Banken die Kunden aufklären. Dies hatte die Commerzbank in dem entschiedenen Fall unterlassen. Daraufhin hatte der Kläger rund 120.000,00� in den CFB-Fonds 168 Twins 2 investiert. Unzureichend ist eine alleinige Prospektangabe oder die Begrenzung der Kommanditistenhaftung auf die im Handelsregister eingetragene Haftungssumme von 10% des Investitionskapitals. Denn jedenfalls unterliegt der Anleger einer Fehlvorstellung über die Einträglichkeit der Beteiligung. Stellungnahme der Kanzlei Göddecke Diese Entscheidung betrifft nicht nur die Anleger des 2008 aufgelegten CFB-Fonds 168 Twin Fonds. Unternehmerische Beteiligung wie Schiffsfonds bergen grundsätzlich das Risiko, dass geflossene Ausschüttungen von der Fondsgesellschaft zurück gefordert werden ...Zum vollständigen Artikel


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