Besetztes Gebiet des Deutschen Reiches: Unterhaltsanpruch nach der Haager Landkriegsordnung?

Der Kläger macht geltend, als "Kriegsgefangener" und Bürger des "Freien Deutschland" habe er Anspruch auf "Unterhalt" und "Sozialgeld nach § 133 SGB XII" "zur Sicherung seiner Existenz im besetzten Deutschland". Das Sozialgericht Heilbronn hat die Klage abgewiesen. Der Sachverhalt

Der 54jährige, im Kreis Ludwigsburg lebende Kläger tritt als Detektiv, Finanzberater und als Leiter eines von 11 "Bürgerämtern Freies Deutschland" auf. Im März 2013 beantragte er beim beklagten Landkreis, ihm "Sozialgeld" und "Unterhalt nach der Haager Landkriegsordnung" zu zahlen. Diese Anträge wurden vom Beklagten nicht beschieden, um (so wörtlich in dessen Akten festgehalten) "nicht wie bei den Germaniten einen umfassenden sinnlosen Schriftwechsel anzufangen".

Hiergegen richtete sich die zum Sozialgericht Stuttgart erhobene und von dort an das örtlich zuständige Sozialgericht Heilbronn verwiesene Klage, mit welcher der Kläger geltend machte, als "Kriegsgefangener" und Bürger des "Freien Deutschland" habe er Anspruch auf "Unterhalt" und "Sozialgeld nach § 133 SGB XII" "zur Sicherung seiner Existenz im besetzten Deutschland". Verwaltungsorganen der "BRiD", welche das "besetzte Gebiet des Deutschen Reiches" treuhänderisch verwalten würden, stehe er "exterritorial" gegenüber. Zur Frage der Gültigkeit der "Haager Landkriegsordnung" sei der "Präsident" des "Freien Deutschland" als Sachverständiger zu hören ...

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