Vorwürfe gegen einen Klinik-Geschäftsführer und der hinreichende Tatverdacht

Hat ein Angeschuldigter weder seine rechtlichen Befugnisse als Geschäftsführer eines Klinikums missbraucht noch seine Pflichten zur Wahrung der Vermögensinteressen des Klinikums verletzt, fehlt es an einem hinreichenden Tatverdacht für eine Strafbarkeit wegen Untreue.

Mit dieser Begründung hat Oberlandesgericht Naumburg in dem hier vorliegenden Fall die Anklage gegen den Ex-Geschäftsführer des Klinikum Magdeburg nicht zugelassen und damit die gleichlautende Entscheidung des Landgerichts Magdeburg bestätigt. Dem ehemaligen Geschäftsführer des Klinikum Magdeburg in Magdeburg Olvenstedt ist von der Staatsanwaltschaft Magdeburg Untreue in 61 Fällen in den Jahren 2009 bis 2011 vorgeworfen worden. Mit Beschluss vom 9. Dezember 2013 hat das Landgericht Magdeburg die Anklage der Staatsanwaltschaft nicht zur Hauptverhandlung zugelassen und die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt. Gegen die Nichteröffnung hat die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.

In seiner Entscheidung hat das Oberlandesgericht Naumburg ausgeführt, dass sowohl aus rechtlichen als auch aus tatsächlichen Gründen ein hinreichender Tatverdacht für eine Strafbarkeit zu verneinen ist ...

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