Helmut Kohl gewinnt im Herausgabestreit um Tonbänder

von Dr. Astrid Sotriffer

Das OLG Köln spricht Helmut Kohl das Eigentum an den von ihm besprochenen Tonbändern zu und verurteilt den Journalisten Heribert Schwan, der als Ghostwriter die Memoiren schreiben sollte, zur Herausgabe.

Es gibt nicht nur das Recht am eigenen Bild, sondern auch das Recht an der eigenen Stimme. So sieht es das OLG Köln im Ergebnis; das Gericht bestätigt das erstinstanzliche Urteil und billigt dem Altbundeskanzler einen Herausgabeanspruch aus § 950 BGB zu (Urteil vom 1.8.2014, Az 6 U 20/14).

Nach § 950 BGB erwirbt derjenige, der durch Verarbeitung eine neue bewegliche Sache herstellt, das Eigentum daran, sofern nicht der Wert der Verarbeitung erheblich geringer sei als der Wert des verarbeiteten Stoffes ...

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