Bezirksgerichtsentscheid in den USA: Daten müssen an US-Behörden herausgegeben werden, auch wenn sie ausschliesslich auf Servern im Ausland gespeichert sind

Der US-District Court for the Southern District of New York stützte am 1. August 2014 ein sog. magistrate judge's ruling vom 25. April 2014, wonach Daten an US-Behörden herausgegeben werden müssen, auch wenn sie ausschliesslich auf Servern im Ausland gespeichert sind. Demnach könnte es möglich sein, dass US-Behörden auf Daten (E-Mails und andere Dokumente) ausseramerkanischer Nutzer u.U. zugreifen, ohne die massgebenden Bestimmungen derjenigen Gesetzgebung einhalten zu müssen, welche für den Standort der Daten (Server) anwendbar ist.


Das vom Entscheid betroffene US-Unternehmen argumentierte u.a., US-Recht sei nicht auf den Standort der Server im Ausland anwendbar. Ferner gelten Anordnungen US-amerikanischer Gerichte generell nicht in anderen Ländern; dies müsse auch für Daten gelten ...

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