Zwangserektion bei 17-Jährigem als Beweis für Jugendpornografie durch Versenden von Penis-Fotos?

von Rainer Pohlen

Beim Stöbern durch´s Internet bin ich auf einen Beitrag bei welt.de mit dem Titel “Jugendlicher wegen Penis-Video vor Gericht” gestoßen, der zwar schon ein paar Tage alt ist, sich aber auf durchaus lesenswerte Weise mit einem Phänomen auseinandersetzt, das durchaus zeitgemäß ist und die Justiz in den nächsten Jahre wohl noch gehäuft beschäftigen wird. Es geht um das Versenden von Fotos oder Videos aus dem eigenen Intimbereich unter Jugendlichen oder gar Kindern, pornografische Selfies sozusagen, die per email, whatsapp oder über Facebook durch die Weltgeschichte geschickt werden.

Ich selbst bin derzeit mit einem Fall befasst, in dem ein 17-Jähriger mit einer körperlich ziemlich weit entwickelten 12-Jährigen einen reichlich pornografischen Chat gehabt hat, in welchem sich die beiden unter anderem bei der Selbstbefriedigung gefilmt und die Aufnahmen einander übersandt haben, was zu einem Verfahren gegen den jungen Mann wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern geführt hat. Das wird demnächst vor dem Jugendrichter in Viersen verhandelt werden.

Der bei welt.de berichtete Fall spielt in den USA, wird aber von dem Kollegen Alexander Betz aus München auf´s deutsche Recht übertragen und durchaus zutreffend kommentiert.

Zum Fall: Ein ebenfalls 17-Jähriger hat mit seiner 15-jährigen Freundin einschlägige Filmchen getauscht ...

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