Darf ein Muslim darf Schützenkönig sein/werden?

von Detlef Burhoff

entnommen wikimedia.org
Urheber Deutsche Bundespost

Mit der – zugegeben – außerhalb von Straf- und OWi-Recht liegenden Frage: “Darf ein Muslim darf Schützenkönig sein/werden?” befasst sich heute die Tagespresse (vgl. hier u.a. den Bericht bei Welt-online). Auslöser für die Frage ist die Regentschaft von Mithat Gedik in seinem Schützeverein/ einer Schützenbrunderschaft im westfälischen Werl. Da hat er den Vogel abgeschossen und ist damit Schützenkönig. Ärger gibt es aber jetzt mit dem Dachverband, dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BDHS). Der weist darauf hin, dass nach der Satzung der 33-jährige türkischstämmige Muslim, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, katholische Religion als Abiturfach belegte, verheiratet ist und vier Kinder hat – also voll intergriert – gar nicht hätte Mitglied im Verein werden dürfen. Dort heiße es in § 2 nämlich, dass die Bruderschaft “eine Vereinigung von christlichen Menschen” sei.

Tja, formal dürfte der Dachverband Recht haben.

Zum “verhinderten Schützenkönig” heißt es “Gedik schüttelt angesichts dieser Forderung [= ihn u.a. um Abdankung zu bitten] nur den Kopf. “Es ist mir völlig unverständlich, dass wir im 21. Jahrhundert solche Diskussionen führen müssen.” Er habe in den vergangenen Tagen viel Zuspruch bekommen. “Einige haben gesagt, dass das Ganze doch nichts mehr mit Integration zu tun hat.” Besonders bedenklich findet Gedik, dass seinem Brudermeister aus den Reihen des Dachverbandes empfohlen worden ist, ihn zum Konvertieren aufzufordern.”

Zu dem Bericht passt dann ganz gut:

Die “schwule Schützenkönigin” soll nicht mit auf den Thron…. ...

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