Zur Angabe der Versandkosten in Werbeanzeigen bei Google Shopping

Eigener Leitsatz: Werbeanzeigen, die auf der Ergebnisliste einer Suchmaschine (hier: Google Shopping) angezeigt werden, müssen die Versandkosten als Preisbestandteil angeben. Werden die Versandkosten nur durch die sog. Mouseover-Funktion sichtbar, wenn der Internetnutzer mit der Maus über die Produktabbildung fährt, so genügt dies den Anforderungen der Preisangabenverordnung nicht und ist wettbewerbswidrig.

Landgericht Hamburg

Urteil vom 13.06.2014

Az.: 315 O 150/14

Tatbestand

Die Antragstellerin macht wettbewerbs rechtliche Unterlassungsansprüche gegen den Antragsgegner geltend.

Die Antragstellerin ist Inhaberin der Webseite und veräußert über diese unter anderem Sonnenschirme und Zubehör. Der Antragsgegner ist Inhaber der Seite und verkauft über diese ebenfalls Sonnenschirme und Zubehör.

Der Antragsgegner warb für diese Produkte wie nachfolgend eingeblendet:

[Abbildung]

Die Antragstellerin hielt diese Werbung für irreführend und forderte den Antragsgegner durch anwaltliches Schreiben vom 19.03.2014 erfolglos zur Abgabe einer Unterlassungsverpflichtungserklärung auf. Sodann erwirkte sie bei der erkennenden Kammer am 17.04 ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK