Parkverbot

Das Parkverbot ergibt sich entweder aus Verkehrsvorschriften (§ 12 StVO), Verkehrszeichen oder Bodenmarkierungen.

§ 12 StVO Abs. 3 listet diverse Parkverbote auf:

1. vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten, 2. wenn es die Benutzung gekennzeichneter Parkflächen verhindert, 3. vor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber, 4. über Schachtdeckeln und anderen Verschlüssen, wo durch Zeichen 315 oder eine Parkflächenmarkierung (Anlage 2 Nummer 74) das Parken auf Gehwegen erlaubt ist, 5. vor Bordsteinabsenkungen

Zusätzlich gilt für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 t sowie mit Kraftfahrzeuganhängern über 2 t zulässiger Gesamtmasse ist innerhalb geschlossener Ortschaften ein Parkverbot

1. in reinen und allgemeinen Wohngebieten, 2. in Sondergebieten, die der Erholung dienen, 3. in Kurgebieten und 4. in Klinikgebieten

in der Zeit von 22.00 bis 06.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen. Das gilt nicht auf entsprechend gekennzeichneten Parkplätzen sowie für das Parken von Linienomnibussen an Endhaltestellen.

Diese Liste ist aber nicht anschließend. Ein Parkverbot gilt natürlich auch dort, wo ein Halteverbot besteht, das betrifft:

1. enge und an unübersichtliche Straßenstellen, 2. den Bereich von scharfen Kurven, 3. Einfädelungs- und Ausfädelungsstreifen, 4. Bahnübergänge, 5. vor und in amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrten.

Weiterhin kann ein Parkverbot auch durch ein Verkehrszeichen (so Zeichen 286 StVO) ausgesprochen werden. Das eingeschränkte Haltverbot, das durch das Zeichen 286 StVO ausgesprochen wird, verbietet das Halten auf der Fahrbahn für einen längeren Zeitraum als drei Minuten ...

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