Vorhaut im Reißverschluss eingeklemmt – kein Schmerzensgeld

von Stefan Maier

Ein 14 Jahre alter Junge kaufte gemeinsam mit Freunden Bier sowie Likör in einem Geschäft ein. Beim gemeinsamen Konsum der Getränke berauschte sich der junge Kläger. Das Trinkgelage führte unweigerlich zum Harndrang. Als der Junge nach dem Urinieren seine Hose wieder verschließen wollte, klemmte er sich seine Vorhaut im Reisverschluss der Hose ein. Die erhebliche Verletzung musste im Krankenhaus behandelt werden. Dort musste die Vorhaut des Jungen operativ entfernt werden.

Daher verlangte der 14 jährige Entschädigung vom Geschäftsinhaber. Dieser sollte 150 € für die beschädigte Hose, sowie 5000 € für die erlittenen Schmerzen bezahlen. Als Begründung wurde angeführt, dass der Verkäufer dem minderjährigen keine alkoholhaltigen Getränke hätte verkaufen dürfen. Der Genuss dieser und der daraus resultierende Rausch seien ursächlich für die erlittene Verletzung gewesen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK