Lebenslange Freiheitsstrafe für einen Mord, der aufgrund eines Irrtums begangen wurde

von Rainer Pohlen

Das Landgericht Kaiserslautern hat heute, wie bei fr-online nachzulesen ist, einen 28-jährigen Disco-Türsteher wegen Mordes an seiner schwangeren Freundin zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht hat es dem Bericht zufolge als erwiesen angesehen, dass der Mann seine 3 Jahre jüngere Freundin im Februar dieses Jahres auf einem Parkplatz erstickt und danach die Leiche mit Benzin übergossen und verbrannt hat. Als Motiv nahmen die Richter an, der Angeklagte habe sich für ein Leben mit Kind zu jung gefühlt.

Wie die Richter auf dieses Tatmotiv kamen ergibt sich aus dem Bericht nicht. Danach hat der Angeklagte nämlich während des gesamten Prozesses geschwiegen und sich folglich auch nicht zu seinem Tatmotiv (wenn er´s denn war) geäußert. 70 Zeugen seien in dem fünfwöchigen Verfahren gehört worden, ist zu lesen. Zahlreiche Chatprotokolle und Handy-Gespräche seien als Beweismittel in die Verhandlung eingeführt worden ...

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