Wie soll Herr Anwalt das noch alles lesen?!

von Andreas Stephan

Einem Strafverteidiger aus Köln wurden von einem Gericht 76 (!) Aktenbände zur Einsicht auf nur einem Datenträger zugesendet. Daraufhin druckte der Verteidiger trotzdem alle Seiten aus, weil er Akten dieses Umfangs nicht am Bildschirm lesen wollte. Folglich verlangte er von der Staatskasse nach Freispruch des Mandanten 2300 Euro Druckkosten als Erstattung. Der Bezirksrevisor lehnte die Kostenerstattung mit der Begründung ab, dass bei Zusendung eines Datenträgers bereits genügend Akteneinsicht gewährt wurde und ein darüber hinausgehender Ausdruck unnötig sei ...

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