Immobilienmakler zur Rückzahlung seiner Provision von knapp 20.000 € verurteilt.

von Daniela Maier

Ein Makler, der in einem für den Auftraggeber wichtigen Punkt vorsätzlich oder grob leichtfertig falsche oder unvollständige Angaben macht, verwirkt seinen Provisionsanspruch.

Das hat der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg mit Beschluss vom 10.07.2014 – 4 U 24/14 – entschieden und einen Makler, der seinem Auftraggeber eine unvollständige Auskunft erteilt hatte, zur Rückzahlung der Provision von knapp 20.000 € verurteilt.

In dem der Entscheidung zugrunde liegenden Fall hatte der Kläger bei dem von ihm beauftragten Makler nachgefragt, ob das Haus, das dieser ihm als Kaufobjekt nachgewiesen hatte, unter Denkmalschutz stehe.
Der Makler verneinte dies wahrheitsgemäß, verschwieg dem Kläger aber dabei, dass die Denkmalschutzbehörde bereits angekündigt hatte, das Gebäude zur Prüfung der Denkmalschutzsituation zu besichtigen.
Nachdem der Kläger das Objekt erworben hatte, wurde es tatsächlich unter Denkmalschutz gestellt.

Nach Auffassung des 4 ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK