Architekt muss Wunschvorstellungen des Auftraggebers auf Machbarkeit prüfen

von Mathias Münch
Architekt muss Wunschvorstellungen des Auftraggebers auf Machbarkeit prüfen

Kurzmeldung

OLG Hamm, Urt. v. 7.5.2014 – 12 U 184/12

Wer einen Architekten mit der gesamten Planung eines Bauvorhabens beauftragt und seine Wunschvorstellungen in einer Zeichnung skizziert, darf erwarten, dass der Architekt die Vorstellungen auf ihre Machbarkeit prüft und, soweit möglich, realisiert. Hält der Architekt die Vorstellungen seines Auftraggebers fälschlicherweise für nicht machbar, haftet er auf Schadensersatz gem. § 634 Nr. 4, § 280 BGB. Das entschied das OLG Hamm in einem gerade veröffentlichten Urteil (OLG Hamm v. 7.5.2014 – 12 U 184/12). Nach der Vorstellung des Bauherrn, der ein exklusives Wohnanwesen errichtet haben wollte, sollte es eine bogenförmige Zufahrt zum Hauseingang und wendefrei wieder zurück zur Straße geben, so dass vor dem Eingang unter einem Vordach das Ein- und Aussteigen zu beiden Seiten eines Fahrzeugs möglich sein sollte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK