Mitarbeiterführung in der Anwaltskanzlei: Anweisungen sind unerlässlich!

von Johanna Busmann

Ihre Assistentin ist angewiesen auf Ihre Anweisungen!

Anwälte mögen Anweisungen nicht, weil Anweisungen so folgenreich sind.

Was genau soll Ihre Assistentin dem Mandanten sagen, wenn Sie zum dritten Mal „keine Lust“ hatten, diesen Anrufer entgegen zu nehmen oder zum vierten Mal nicht zurück gerufen haben?
Satirisch anmutende Scheinlösungen wie „Sagen Sie irgendwas!“, „Jetzt nicht“, „Vertrösten Sie ihn“ oder „Ich habe Ihnen doch gesagt, ich will ihn nicht sprechen“ dokumentieren ein Versagen in der Chefrolle zu Lasten vollkommen unbeteiligter Dritter (Mandant und Assistentin).
Das rächt sich.

Muster erkennen Sie daran, dass sie freiwillig immer wiederkehren, weil sie dem Inhaber vordergründig Entspannung versprechen. Sie müssen gewiss nicht sieben Jahre Wahrnehmungspsychologie studiert haben, um zu wissen, dass Sie durch ein solches Muster nicht nur die Assistentin krank und den Mandanten zu einem durch berechtigten Zorn angetriebenen Derwisch machen, sondern auch Ihre eigene Integrität und Gesundheit gefährden.

Anweisungen machen Sinn, wenn

  • Ihre Assistentin die Anweisung ohne Haftungsrisiken ausführen kann
  • Sie und Ihre Kollegen Anweisungen vereinheitlichen
  • Sie Ihre Anweisungen selbst einhalten
  • Sie das Ergebnis kontrollieren

Anweisungen fehlen in Anwaltskanzleien

  • im Umgang mit Ihren Abwesenheiten. und andere Abwesenheiten. Was genau soll sie sagen während Ihrer Krankheiten und Urlaube? Mit welcher Lösung?
  • für das Durchstellen von Anrufern ...
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