Verhaftung einer Hebamme im Kreißsaal des Münchner Klinikums Grosshadern wegen Mordversuchs

von Liz Collet

Manche Meldungen und Fälle scheinen filmreife Szenen und Geschichten zu bieten. Manchen werdenden Müttern oder solchen, die in den letzten beiden Jahren im Klinikum Grosshadern entbunden haben, könnte das einen heftigen Schreck versetzen. In der betroffenen wie in anderen Kliniken wird man sich aber bei Personal und der Klinikleitung vielleicht Fragen stellen, die Vertrauenssubstanz angreifen. Nicht nur das Grundvertrauen von Patienten in ihre medizinische Betreuung, im Fall von Schwangerschaften und Geburt die eigene wie die des Kindes, von dem sie entbunden werden wollen, mindestens zweier Patienten, erschüttern müssen.

So die soeben bekannt gewordene Verhaftung einer Hebamme im Kreißssaal des Münchner Klinikums Grosshaderns wegen Mordversuchs in vier Fällen.

Das Leben der betroffenen Mütter habe laut Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei nur mit “notfallmedizinischen Maßnahmen” gerettet werden können, es habe akute Lebensgefahr bestanden.
Die Hebamme arbeite seit 2012 im Klinikum Großhadern. Das Klinikum hatte den Mitteilungen zufolge am 10 ...

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