Unglaubwürdig, aber durchaus glaubhaft

Ein schönes Beispiel für die Unterscheidung zwischen Glaubhaftigkeit und Glaubwürdigkeit lässt sich einem heute publizierten Entscheid des Bundesgerichts (BGer 6B_986/2013 vom 11.07.2014) entnehmen, das folgende Erwägung der Vorinstanz festhält:

Auf die bestrittene Glaubwürdigkeit der Beschwerdegegnerin 2 komme es nicht an. Es gehe vielmehr um die Glaubhaftigkeit ihrer konkreten Anschuldigungen. Inwiefern die subjektive Einschätzung des Stiefbruders, die Beschwerdegegnerin 2 sei unglaubwürdig, geeignet sein könnte, die Glaubhaftigkeit ihrer detaillierten Aussagen im Strafverfahren sowie die Würdigung der gesamten Beweismittel in Zweifel zu ziehen, sei nicht erkennbar (E. 4.2) ...

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