Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen in Verbraucherkreditverträgen führen zur Nichtigkeit des Vertrages



Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen und die Folgen


Seit 2002 müssen Finanzierungsinstitute (Banken, Bausparkassen, Sparkassen und Versicherungen) Darlehensverträge mit einer schriftlichen Widerrufsbelehrung versehen. Zum notwendigen Inhalt hat das Bundesjustizministerium Mustertexte entworfen.

Stattdessen wurden in vielen Fällen von den Finanzierungsinstituten eigene Texte entwickelt, die sich im Nachhinein als zu schwammig und irreführend erweisen.


Das hat Auswirkungen auf den Bestand der abgeschlossenen Kreditverträge. Diese sind nämlich nichtig. Aus diesem Grund können sich Kreditnehmer auch nach vielen Jahren noch auf die Nichtigkeit der Kreditverträge berufen. Das Widerrufsrecht verjährt nicht.


Hiervon betroffen sind die Widerrufsbelehrungen namhafter Banken und Versicherungen, Bausparkassen und örtlicher Sparkassen.


Nach dem Widerruf ist der Kredit zurückzuzahlen. Für den Zeitraum, in dem der Kredit dem Kunden zur Verfügung gestanden hat, hat der Kreditnehmer nur die marktüblichen Zinsen zu zahlen ...

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