Welche Daten speichern US-Grenzbehörden?

Die United States Customs and Border Protection (CBP) speichert zahlreiche Daten von Reisenden zum Schutz der US-Grenzen. Wie ein Redaktuer des US-Magazins Ars Technica, der sich dafür interessierte, welche Daten in seinem sogenannten Passenger Name Record stecken, herausfand, ist die Liste der in seinem Fall gespeicherten Daten 76 Seiten lang.

Es überrascht, was die US-Behörde CBP demnach genau über Jahre hinweg speicherte: Neben Postadressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern, die er nutzte, fanden sich in den Daten auch IP-Adressen, die er für den Kauf von Flugtickets verwendet hatte, sowie die genutzte Sprache und die Anrufe bei Fluggesellschaften – selbst wenn nur ein Sitzplatz geändert werden sollte.

Besonders überrascht hat den Redakteur allerdings, dass – je nach Buchungsseite, die er verwendete – seine Kreditkartendaten in voller Länge und mit Ablaufdatumsich ebenfalls im sog. Passenger Name Record (PNR) befinden ...

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