Privatrennen: Ausschluss der straßenverkehrsrechtlichen Gefährdungshaftung

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Das Oberlandesgericht Karlsruhe (OLG) hat entschieden, dass die straßenverkehrsrechtliche Gefährdungshaftung von Teilnehmern einer Veranstaltung, bei der Fahrzeuge auf einer geschlossenen Strecke gefahren werden, ausgeschlossen werden können (Urteil vom 27.01.2014, Az.: 1 U 158/12). Nach dieser Entscheidung ist ein derartiger Haftungsausschluss selbst durch vom Veranstalter gestellte Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zulässig. Das OLG hat ferner entschieden, dass Fahrfehler von Teilnehmern einer Veranstaltung, die insbesondere darauf ausgerichtet ist, den Grenzbereich des eigenen Fahrzeugs zu optimieren, nicht als grob fahrlässiges Verhaltens zu qualifizieren sind, da hohe Fahrgeschwindigkeiten erhöhte Anforderungen an die Fahrzeugbeherrschung bedingen. Damit hat das OLG die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Landgerichts zurückgewiesen ...

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