Anordnungen zur Abwehr einer Legionellengefahr

Zur Abwehr einer Legionellengefahr ist es zumutbar, dass eine Wohnungseigentümergemeinschaft erhebliche finanzielle Mittel zur Sanierung einer Trinkwasseranlage aufwenden muss. Eine angeordneten Sanierung der mit Epoxidharz beschichteten Leitungsabschnitte der Trinkwasseranlage muss vorläufig nicht durchgeführt werden, wenn eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung
aktuell nicht angenommen werden kann.

So das Verwaltungsgericht Würzburg in dem hier vorliegenden Eilverfahren, mit dem sich eine Wohnungseigentümergemeinschaft mehrerer Wohngebäude in einer Stadtrandgemeinde gegen Anordnungen des Landratsamts Würzburg zur Abwehr einer Legionellengefahr gewehrt hat.

In seiner Entscheidung hat das Verwaltungsgericht Würzburg ausgeführt, dass angesichts der mehrfachen und erheblichen Überschreitung des technischen Maßnahmewerts für Legionellen die angeordneten Sanierungsmaßnahmen an der Trinkwasseranlage als erforderlich anzusehen seien. Im Interesse des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sei es auch zumutbar, dass die Antragstellerin erhebliche finanzielle Mittel zur Sanierung aufwenden müsse ...

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