Kein vorzeitiger Vollzug bei hoher Kollusionsgefahr

Die zuständigen Behörden verweigern einer Untersuchungsgefangenen den vorzeitigen Antritt der Strafe, weil die Gefahr bestehe, sie könne auf Belastungszeugen, die bereits gegen sie ausgesagt haben, Einfluss nehmen. Das Bundesgericht bestätigt den kantonalen Entscheid und seine bisherige Rechtsprechung (BGer 1B_228/2014 vom 10.07.2014). Es gibt sich dabei wie immer Mühe zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin als unschuldig zu gelten hat:

Nach dem bestehenden Tatverdacht hatte die Beschwerdeführerin einen grossen Einfluss auf ihren Liebhaber und konnte ihn mutmasslich zu einem Tötungsversuch bewegen (E. 2.2) ...

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