Abmahnung durch Nutzung von Google Shopping

von Dr. Graf
Ein aktuelles Urteil des LG Hamburg verunsichert Onlinehändler. Dort war es so, dass ein Nutzer von Google Shopping seine Angebote so ausgestaltet hatte, dass die Angaben zu den Versandkosten nur sichtbar wurden, wenn man mit der Maus über die Anzeige ging (“mouse-over-effect”). Das sei ein Verstoß gegen die Preisangabenverordnung. Denn danach muss der Verbraucher klar und verständlich über die sämtliche Preisbestandteile informiert werden. Beim mouse-over-effect sei nicht gewährleistet, dass der Kunde diese Infos tatsächlich abfrage. Einerseits könne diese Funktion im Browser ausgestellt werden. Und – was das Gericht sogar gar nicht erwähnt hat – außerdem gibt es bei mobilen Endgeräten keine vergleichbare Funktion. Daher erging eine einstweilige Verfügung gegen den Onlinehändler.

Nun liest man in Kommentaren zu diesem Urteil, dass dieses Urteil für Onlinehändler eine große Gefahr sei. Einverstanden. Das gilt natürlich für den Händler, der sich nicht die Mühe macht, die Angaben zu den Versandkosten zu machen. Nun habe ich von Praktikern erfahren, dass es quasi vom Zufall abhängt, ob Google die Versandangaben selbst anzeigt ...Zum vollständigen Artikel


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