Zu Eigen gemacht

Ich wundere mich ja immer wieder, wie viele Kollegen aus einem Rechtsstreit des Mandanten eine für sich persönliche Angelegenheit zu machen scheinen und sich geradezu persönlich darüber beleidigt geben, dass man es wagt eine abweichende Rechtsauffassung zu vertreten (und dann sogar noch damit das Gericht überzeugt). Besonders oft fällt mir das bei kleinen Feld-Wald-Wiese Kollegen auf, deren Schriftsätze sich ohnehin mehr aus emotionalen Betrachtungen über die Schlechtigkeit der Welt an sich und meiner Partei im Besonderen zusammensetzen, als aus rechtlich fundierten Betrachtungen oder hilfreichem Sachvortrag. Vielleicht verlangt es auch ja die dortige Mandantenzielgruppe, dass man Kollegen vor dem Gericht kaum grüßt und während der ganzen Verhandlung bitterböse und verkniffen anschaut ...

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