Geld zurück beim Partnervermittlungsvertrag

Ich hatte bereits darüber berichtet, dass ich für eine Mandantin von einer Partnervermittlung Geld zurück verlangt und eingeklagt habe.

Die Mandantin hatte sich auf ein Inserat in einem Wochenblatt auf eine konkrete, sehr personalisierte Annonce gemeldet und die dort angegebene Telefonnummer angerufen. Es meldete sich eine Partnervermittlung, welche erklärte, dass die Angelegenheit nicht am Telefon besprochen werden könne und ein Hausbesuch erforderlich sei. Dem stimmte meine Mandantin zu. Zum vereinbarten Termin erschien eine Dame, welche erklärte, dass ein Vertrag von mindestens sechs Partnervorschlägen über 6 Monate Lufzeit abgeschlossen werden müsse. Damit erklärte sich meine Mandantin einverstanden. Der stattliche Betrag von 4.700 Euro wurde mithilfe eines Kartenlesegerätes auch sofort vom Konto der Mandantin abgebucht.

Schon beim ersten Partnervorschlag, der so gar nicht mit den Erwartungen und Wünschen der Mandantin übereinstimmte, versuchte sie, den Vertrag aufzulösen. Weil dies nicht gelang, übte sie schriftlich ihr Widerrufsrecht aus. Glücklicherweise übersandte sie dieses Schreiben per Einschreiben mit Rückschein, welches dem Partnervermittlungsunternehmen auch zuging. Der Eingang des Widerrufes wurde sogar schriftlich bestätigt. Das Vermittlungsunternehmen unterbreitete daraufhin "großzügig" einen Vorschlag, den Vertrag aufzuheben und – sage und schreibe – rund 1.200 Euro zurück zu erstatten. Alles andere sei bereits durch Aufwendungen, welches das Unternehmen angeblich gehabt hätte, verbraucht. Im Prozess hatte die Beklagte sogar den von ihr selbst außergerichtlich bestätigten Widerruf des Vertrages abgestritten.

Auf die außergerichtliche Aufforderung der Unterzeichnerin ging das Unternehmen zunächst nicht ein ...Zum vollständigen Artikel


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