Ethische Erwägungen bei dem Einsatz von Technologie im Rahmen von außergerichtlicher Streitbeilegung und Online Dispute Resolution

von Simon Reinhold

Foto von Dean Johnson

Der Einsatz von Technologie hat die Arbeit von Mediatoren, Schlichtern und Schiedsrichtern in den letzten Jahren grundlegend verändern. Wurden früher zur Vorbereitung auf persönliche Treffen telefoniert und Schriftsätze ausgetauscht, stehen heute ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung. Schriftsätze werden per E-Mail ausgetauscht, Videokonferenzen ersetzen oder ergänzen persönliche Treffen und elektronische Datenbank ermöglichen das Bereitstellen und (gemeinsame) Bearbeiten von Datensätzen. Dabei werden die potentiellen Einsatzmöglichkeiten der Informationstechnologie künftig noch größer werden und die Technologie wahrhaft zur „vierten Partei“ im Streitbeilegungsverfahren werden.

In seinem neuen Beitrag „Ethics and the Fourth Party“ stellt Daniel Rainey erstmals die Frage nach den sich aus dem Einsatz von Technologie ergebenden ethischen Erwägungen und identifiziert dabei drei Probleme: Auswirkungen auf Vertraulichkeit und Privatssphäre; die Zugänglichkeit zum Prozess und die Kompetenz ...

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