„Abrechnung mit Anlegeranwälten“

von Benedikt Meyer

Nach der Süddeutschen Zeitung befasst sich nun auch Joachim Jahn in der heutigen FAZ mit dem schwierigen Verhältnis zwischen Rechtsschutzversicherungen und Anlegerschutzanwälten und zitiert dazu aus einem Urteil des Landgerichts Lüneburg.

Dies habe mit einer „Kanzlei von Anlegeranwälten gnadenlos abgerechnet” und deren Klagen für unzulässig wie auch unbegründet erklärt. Die Anwälte hätten „munter weiter prozessiert”, obwohl ihre Argumente von Gerichten bis hin zum BGH längst verworfen worden seien. Das Gericht rechne vor, dass die Anwälte mit 3.500 nahezu identischen Klageschriften 6,6 Millionen Euro verdient hätten. Den Rechtsschutzversicherern sei sogar ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden, da diese auch die Kosten des Gerichts und der Anwälte der Beklagten hätten zahlen müssen.

So weit so m.E. unspektakulär – das ist auch eine Folge der Tatsache, dass sich Deutschland mit Sammelklagen äußerst schwer tut. Und dass Anwälte Geld verdienen liegt nun mal in der Natur der Sache und geht das Gericht m.E. auch gar nichts an ...

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