Rezension Zivilrecht: ZPO

von Dr. Benjamin Krenberger

Thomas / Putzo, ZPO, 35. Auflage, C.H. Beck 2014


Von RA Florian Decker, Saarbrücken



Den Thomas/Putzo muss man sicherlich keinem deutschen Juristen mehr wirklich vorstellen. Der vom Kollegen Kiehnin seiner Rezension zur Vorauflage geprägte Satz, der Thomas/Putzo sei „nicht ohne Grund ständiger Begleiter zahlreicher Richter, Rechtsanwälte und Rechtsreferendare“ (vgl. http://dierezensenten.blogspot.de/2013/09/rezension-zivilrecht-zpo.html) kann auch vom Rezensenten der 35. Auflage im Jahre 2014 nur unterstützt werden. Der Satz ist unzweifelhaft wahr. Worin liegt aber der Grund hierfür?


Zum einen wird die Bekanntheit des Werkes sicher darin begründet liegen, dass eine Vielzahl der juristischen Prüfungsämter eine Liste der für die Prüfung zum zweiten Staatsexamen zulässigen Kommentarwerken herausgeben, auf der in aller Regel auch der Thomas/Putzo als Kommentar zur ZPO zu finden ist. So kommt also nahezu jeder Rechtsreferendar in seiner Vorbereitung auf die spätere praktische Tätigkeit in Kontakt mit dem Werk. Zum anderen aber verdient sich der Thomas/Putzo diese Empfehlung durchaus auch aus sich selbst heraus. Er ist sowohl für den Referendar in der Klausur, als auch für den Rechtsanwalt oder Richter in der Praxis unabdingbares Hilfsmittel, um die üblicherweise aufkommenden Fragen zur Auslegung der Zivilprozessordnung, schnell und treffend zu beantworten.


Der Thomas/Putzo ist kein dogmatischer Kommentar. Dies lässt auch seine Größe nicht zu, die mit einem DIN-A5 Format, in angenehm großer Schrift und 2.300 Seiten daher kommt, auf denen neben der ZPO auch viele weitere Gesetzeswerke, wie das FamFG oder auch die EuGVVO etc. abgedeckt werden. Die ZPO wird hier mit 1.400 Seitenumfang bedacht und in der für den Thomas/Putzo bekannten Art und Weise aufgearbeitet ...

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