Innenarchitekt darf sich nicht Architekt nennen

von Mathias Münch
Innenarchitekt darf sich nicht Architekt nennen

Kurzmeldung

Ein Innenarchitekt darf sich, wenn er bei der Architektenkammer nicht als Architekt geführt ist, nicht „Architekt“ nennen. Tut er es doch, handelt er ordnungswidrig und muss damit rechnen, dass seine Kunden die abgeschlossenen Architektenverträge anfechten oder fristlos kündigen. In einem vom OLG Oldenburg kürzlich entschiedenen Berufungsfall (OLG Oldenburg, Urt. v. 21.5.2014 –3 U 71/13) ließ sich ein Innenarchitekt von den Bauherren mit der kompletten Bauplanung, Vergabe von Leistungen an Bauunternehmen und Bauüberwachung (Leistungsphasen 1 bis 8 nach HOAI) beauftragen und führte im Architektenvertrag und den Planungsunterlagen jeweils den Titel „Architekt“ ...

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