Die Sprache die wir sprechen ist die Welt in der wir leben

von Katharina Kratz

Die SZ brachte in dieser Woche (09.07.2014, S.3) anlässlich der Befragung der Eltern Mundlos und Böhnhardt als Zeugen im NSU-Prozess folgende Sätze, die mich aufmerken ließen: Er sprach „…mit einer Sprache, die man oft hörte in der DDR. Sätze, die alles infrage stellen, die alles in der Schwebe lassen – sodass keiner ihn darauf festnageln kann. Eine Sprache, wie sie sich Einwohner einer Diktatur angewöhnen.“

Wenn ich diese Sätze in der SZ lese, so überzeugt mich der Gedanke, der auch Antrieb für Marshall B. Rosenberg war, die gewaltfreie Kommunikation (GfK) zu entwickeln, dass die Sprache immer Ausdruck und Spiegel unserer Lebenswirklichkeit ist – und diese weiter trägt ...

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