Übermässig pointierte Rechtsschrift

Die Strafbehörden des Kantons Zürich scheinen sich hartnäckig dagegen zu wehren, das Verhalten dreier Polizisten anlässlich einer Personenkontrolle vor mittlerweile fünf Jahren gerichtlich zu beurteilen. Das Bundesgericht musste sich erstmals im Jahr 2012 mit der Sache befassen. Damals hat es eingreifen müssen, weil dem Geschädigten zu Unrecht die unentgeltliche Rechtspflege verweigert wurde. Nun moniert das Bundesgericht, dass das Verfahren gegen die Polizisten zu Unrecht eingestellt wurde (in dubio pro duriore; BGer 6B_743/2013 vom 24.06.2014, Fünferbesetzung). Es erinnert die Behörden des Kantons Zürich daran, dass ein Anspruch auf wirksamen Rechtsschutz hat, wer übertriebene Polizeigewalt geltend macht (Art. 10 Abs. 3 BV, Art. 3 und 13 EMRK, Art. 7 UNO-Pakt II sowie Art. 13 des UN-Anti-Folter-Konvention) ...

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