Vaterschaft und Abschiebung

Das Verwaltungsgericht Neustadt/Weinstraße hatte im Verfahren 2 L 471/13.NW die Frage zu entscheiden, ob gegen eine unmittelbar bevorstehende Abschiebung gerichtlicher Vollstreckungsschutz zu gewähren ist, wenn in einem anderen Verfahren über eine mögliche Vaterschaft entschieden ist. Das Gericht entschied hier, der Antrag sei nach § 123 Abs. 1 VwGO statthaft und auch sonst zulässig. Der Antragsteller hatte zur Glaubhaftmachung den Entwurf eines Antrages an das Familiengericht beigefügt. Demnach war er erst kurz zuvor von der Kindesmutter darüber unterrichtet worden, er käme als leiblicher Vater des Kindes infrage. Die Vaterschaft habe ein anderer Mann anerkannt, um so dem Kind die deutsche Staatsangehörigkeit zu vermitteln sowie der Kindesmutter ein hiervon abgeleitetes Aufenthaltsrecht. Das Gericht hat die Erfolgsaussichten der Vaterschaftsanfechtung durch den Antragsteller als offen angesehen ...Zum vollständigen Artikel


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