Die Fahrtenbuchauflage bei einem Motorrad

Für die Zeit, in der ein Motorrad nicht betrieben wird, geht eine Fahrtenbuchauflage ins Leere. Diesem Umstand darf die Behörde durch eine Verlängerung der Fahrtenbuchauflage Rechnung tragen.

Mit dieser Begründung hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in dem hier vorliegenden Fall die Verpflichtung zum Führen eines Fahrtenbuchs für ein Motorrad über 15 Monate als rechtens angesehen und die Berufung des Klägers zurückgewiesen. Die Straßenverkehrsbehörden können gegenüber einem Fahrzeughalter für ein oder mehrere auf ihn zugelassene oder künftig zuzulassende Fahrzeuge die Führung eines Fahrtenbuchs anordnen, wenn die Feststellung eines Fahrzeugführers nach einer Zuwiderhandlung gegen Verkehrsvorschriften nicht möglich war. Der beklagte Landkreis Stade verhängt für Motorräder in der Regel eine im Vergleich zu Pkw um drei bis sechs Monate länger wirkende Fahrtenbuchauflage. Das Verwaltungsgericht hat die gegen die Fahrtenbuchauflage von 15 Monaten – statt der bei Pkw bei dem zugrundeliegenden Verstoß üblichen 12 Monate – gerichtete Klage des Klägers abgewiesen ...

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