Der Einsatz von Instant Messaging Systemen im Unternehmen

Messaging Systeme sind derzeit im Vordringen, da sie in der Regel kleinere Sachverhalte schneller klären lassen als durch das Versenden einer E-Mail.

Messaging Systeme in IT-Richtlinien

Bei dem Regelungsbedarf hinsichtlich der IT-Richtlinien werden häufig Messaging Systeme nicht, oder wenigstens nicht ausreichend berücksichtigt. Die rechtliche Einordnung als Telekommunikationsdienst ähnlich der E-Mail soll jedenfalls für Diensteanbieter gesteuerte Messaging Systeme wie etwa WhatsApp oder Apples iMessage gelten. Weniger in der rechtlichen Einordnung, als in der Frage der Kontrolle und Überwachung komplex sind interne Unternehmensmessagingsysteme, wie etwa Microsofts Lync. Mitarbeiter können hierbei Sofortnachrichten austauschen, inkl. Dateien und sogar mit den Messaging Systemen bei Kunden oder Dienstleistern verknüpft werden.

Möglichkeit einer Leistungs- und Verhaltenskontrolle

Häufig findet sich auch ein Statusnachweis des Arbeitnehmers als bspw. verfügbar, beschäftigt oder auch abwesend. Dies allein führt bereits zu der Möglichkeit einer Leistungs- und Verhaltenskontrolle. Bei dem Zugriff auf die Inhalte solcher Messaging Systeme ist fraglich, ob hierfür ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers vorliegt, sofern die „Chats“ keine archivierungspflichtigen Geschäftsbriefe betreffen. Dem entsprechend sind Kontrollen grundsätzlich auch nur bei einem konkreten Mißbrauchsverdacht zulässig. Die Protokollierung der Chats sollte zur Vermeidung eines Prozesses des „schleichenden E-Mail Ersatzes“ abgestellt werden, ebenso die Übertragung von Dateianhängen, da nur so der Gewährleistung der Archivierung gegeben sein wird ...

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