Lohn: Arbeitgeber darf Mitarbeiter unterschiedlich behandeln

von Anne Kathrin Keller

Industriebetriebe können gewerbliche Arbeitnehmer und Angestellte bei der Berechnung der Betriebsrente im Rahmen einer Gesamtversorgung dann unterschiedlich behandeln, wenn auch die Vergütungsstrukturen, die sich auf die Berechnungsgrundlagen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) auswirken, variieren. Zu diesem Urteil ist das Bundesarbeitsgericht im Fall eines Arbeitnehmers gekommen, der seit 1988 bei dem beklagten Unternehmen beschäftig ist. Die Regelungen zur bAV sehen für die vor dem 1.1.2000 eingetretenen Mitarbeiter eine Gesamtversorgung vor. Neben einer prozentualen Brutto- und Nettogesamtversorgungsobergrenze bestimmt die Versorgungsregelung, dass die Betriebsrente den Betrag nicht übersteigen darf, der sich aus der Multiplikation der ruhegeldfähigen Beschäftigungsjahre mit einem Grundbetrag ergibt ...

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