Shit….was für ein Storm im Wasserglas!

von Liz Collet

Nein, meine Meinung über das, was man von Nestlé’s Meinung über Wasser als Menschenrecht angeht, hat sich mitnichten geändert, regelmässige Leser meines Blogs kennen diese Meinung. Für die anderen: Am Ende des Posts ein paar Links dazu.

Nun aber glaubt man – wie ich am Wochenende lesen musste - im Netz und bei Facebook ein Hotel in eine Reihe stellen zu müssen mit Nestlé als Nachahmer des Unternehmens, nur weil besagtes Hotel sich erfrecht habe, eine Flasche stilles Wasser einer bestimmten Marke (nicht Nestlé) im Hotelzimmer für Gäste bereitzustellen. Eine Flasche mit dem unübersehbaren Text “Geniessen Sie Ihren Aufenthalt” und dem Preis von 12,50 Euro auf dem Papierhänger um den Flaschenhals.

Mon Dieu, Preise sind das – werden Sie sagen. Und in der Tat, es ist selbst verglichen mit dem, was man in so manchen Hotels für Wassertröpfchen aus der Bottle so vorfindet, stattlich im oberen Level. Nur ist das so wenig neu, wie die als allgemein bekannt teuren Preise auch der Flascherl in der Minibar. Oder Getränke und allerlei andere Produkte beispielsweise an Tankstellen und Raststätten auf Urlaubs- und anderen Reisen. Was erstaunlich wenige davon abhält, dennoch dort einzukaufen, anstatt sich etwas für die Fahrt mitzunehmen, die man selten fluchtartig genug unternommen haben wird, um sich nicht mit Food & Beverage preisgünstig zu rüsten, bevor man losfährt.

Und wer nicht ganz doof ist, sorgt eben entsprechend auch vor Ankunft in seinem Hotel für anderweitigen Durstlöscher.

Wer das nicht getan hat – nun denn, der hat die Wahl. Schlucken und zahlen. Oder nochmal lostraben und sich in nahegelegenem Supermarkt ein Getränk besorgen. Und sich über sich selbst ärgern. Weil er nicht vorausschauender gedacht und sich nicht gut organisiert hat.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt ...

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