Krankengeld nur bei zeitnaher AU-Vorlage

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom 11. Juli 2013 (Az.: L 11 KR 2003/13 B) entschieden, dass für einen Anspruch auf Krankengeld-Zahlung durch einen gesetzlichen Krankenversicherer die Aufzeichnungen eines Arztes nicht ausreichend sind, dass der Versicherte arbeitsunfähig war, sondern vielmehr die zeitnahe Vorlage einer Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungerforderlich ist.

Der Entscheidung lag die Rechtsbeschwerde einer Versicherten zugrunde, die bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse vergeblich die Zahlung von Krankengeld beantragt hatte.

Zwar hatte die Klägerin bei ihrem Versicherer einen Krankenschein vorgelegt. Auf diesem wurde ihr aber eine Arbeitsunfähigkeit ab einer Zeit bescheinigt, zu der sie schon nicht mehr mit einem Anspruch auf Krankentagegeld versichert war. Wegen der übrigen Zeiten verwies die Klägerin auf Aufzeichnungen ihres behandelnden Arztes, aus denen zweifelsfrei hervorgehe, dass sie arbeitsunfähig erkrankt war ...

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