Finanzdienstleistungsbranche aufgepasst – Anpassungsbedarf bei den Pflichtangaben auf der Webseite

von Kati Meister

Die Neufassung der Institutsvergütungsverordnung (InstitutsVergV) ist vor einigen Monaten sang- und klanglos in Kraft getreten. Selbst die von ihr betroffenen Finanzdienstleistungsunternehmen schenken den Änderungen bisher wenig Beachtung. Dabei verstecken sich in den neuen Regelungen für die Pflichtangaben auf der Webseite erhebliche Risiken: Es drohen Abmahnungen oder aufsichtsrechtliche Maßnahmen der BaFin.

Neufassung der Institutsvergütungsverordnung zum 1. Januar 2014

Als Reaktion auf die Finanzkrise ist vor drei Jahren die Institutsvergütungsverordnung (InstitutsVergV) in Kraft getreten. Mit dieser Verordnung wurden europarechtliche Vorgaben umgesetzt.

Die InstitutsVergV verpflichtet die in der Finanzdienstleistungsbranche tätigen Unternehmen (also neben Kreditinstituten auch Dienstleister im Bereich von Wertpapier- und Anlageberatung, Vermögensberatung, Leasing etc.) dazu, auf ihrer Internetseite Angaben über ihre Vergütungssysteme zu veröffentlichen und mindestens einmal jährlich zu aktualisieren.

Die Europäische Kommission hielt später eine weitere Verschärfung der Anforderungen an die Institute im Hinblick auf ihre Vergütungspolitik für erforderlich. In Umsetzung entsprechender europarechtlicher Vorgaben wurden die nationalen Regelungen im Gesetz über das Kreditwesen (KWG) und der InstitutsVergV zum 1. Januar 2014 geändert ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK