Die behauptete Diskriminierung einer Lehramtsanwärterin

Behauptet eine Lehramtsanwärterin in der Ausbildung wegen ihrer Herkunft benachteiligt worden zu sein, müssen solche Umstände bereits vor der abschließenden Staatsprüfung geltend gemacht werden, um im gerichtlichen Verfahren noch Berücksichtigung zu finden. Für die Feststellung einer Diskriminierung reicht die eigene Darstellung der betroffenen Person ohne Berücksichtigung der davon grundsätzlich abweichenden Darstellung der Gegenseite nicht aus.

Mit dieser Begründung hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in dem hier vorliegenden Fall die Berufung einer Klägerin zurückgewiesen, die ihre 2. Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen nicht bestanden hatte. Ein kürzlich ergangenes Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover1, das die nachfolgende Wiederholungsprüfung betraf, war bereits Gegenstand von Presseberichten, die eine mögliche Diskriminierung der Klägerin wegen ihrer Herkunft aus Aserbeidschan thematisierten ...

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