Türkisches Recht, der Fasten im Ramadan und seine arbeitsrechtliche Auswirkungen

Vorbereitung des Fastenbrechens in einer Moschee Foto: Gandara CC BY 2.0

Wie aus den Medien bekannt ist, hat Ende Juni in der islamischen Welt der hier sogenannte „Fastenmonat“ Ramadan, in der Türkei Ramazan genannt, begonnen. In diesem Zusammenhang stellt sich für deutsche Unternehmen die Frage, was hinsichtlich ihrer Angestellten in der Türkei nach dem türkischen Arbeitsrecht zu beachten ist und wer nach dem türkischen Recht welche Pflichten hat.

Ramadan und seine Auswirkungen auf das Arbeitsleben in der Türkei

Der Fastenmonat der Muslime hat dieses Jahr am 28. Juni angefangen und wird nach dem Ablauf eines Monats mit dem Feiern des Ramadanfests (28.-30. Juli Ramadan selbst und dem Ramadanfest zu unterscheiden: Das Fest stellt den Abschluss der Fastenzeit dar und wird entsprechend gefeiert.

Der Ramadan richtet sich nicht nach dem auch in der Türkei geltenden gregorianischen Kalender, sondern nach dem islamischen Mondkalender, wobei Ramadan dem neunte Monat des Mondjahrs entspricht. Da das Mondjahr kürzer ist verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr und fällt daher im Laufe der Jahre in die verschiedenen Jahreszeiten.

Fastende dürfen während des Ramadans Tagsüber keine Nahrung zu sich nehmen, ebenso wenig darf getrunken werden,, d.h. von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Nach dem Sonnenuntergang findet das Fastenbrechen statt. Bis zur Morgendämmerung können die Fastenden dann wieder essen und trinken. Wenn der Ramadan in die Sommerzeit fällt, heißt das 17-18 Stunden Fastenzeit. Da liegt natürlich die Frage nahe, ob in einem Land wie der Türkei, dessen Bevölkerung zu 99% aus Muslimen besteht, arbeitsrechtliche oder andere gesetzliche Regelungen hierzu bestehen, zumal die körperliche Belastung der fastenden offenkundig ist ...

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