Mitwirken eines Gutachters beim Rückkauf von Aktien in nicht börsennotierten Aktiengesellschaften

von Françoise Berton
Veröffentlichung einer Verordnung über die Modalitäten des Rückkaufs von Aktien nicht börsennotierter Unternehmen

Nach zwei Jahren wurde nunmehr eine Ausführungsverordnung des Ergänzungshaushaltsgesetzes von 2012 veröffentlicht, durch die nach französisischem Gesellschaftsrecht die Rückkaufprogramme für nicht börsennotierte Aktiengesellschaften französischen Rechts von ihren eignen Aktien in die Praxis umgesetzt werden können.

Artikel L. 225-209-2 des französischen Handelsgesetzbuchs, der vom Ergänzungshaushaltsgesetz 2012 eingeführt wurde, hat für Gesellschaften, deren Aktien nicht auf einem geregelten Markt oder in einem multilateralen Handelssystem gehandelt werden können, die Möglichkeit eingeführt, ihre eigenen Aktien zurückzukaufen. Um die Investoren vor Insidergeschäften, einer Manipulation des Börsenpreises oder falschen Informationen zu schützen, muss ein unabhängiger Gutachter den Preis der Aktien, den die Gesellschaft zum Verkauf anbietet, bestimmen.

Die Methodik dieses Gutachters wurde durch die Ausführungsverordnung Nr. 2014-543 vom 26. Mai 2014, die am 29. Mai 2014 in Kraft getreten ist, klargestellt.

Die Methodik des unabhängigen Gutachters

Die Ausführungsverordnung sieht vor, dass der Gutachter einstimmig von den Aktionären ernannt werden muss, oder andernfalls vom Vorsitzenden des zuständigen Handelsgerichts. Der Gutachter muss ein zugelassener Wirtschaftsprüfer sein oder auf den von den zuständigen Gerichten zur Verfügung gestellten Listen von befugten Gutachtern eingeschrieben sein ...

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