Perverse Fantasien sind noch keine Straftat – “Cannibal Cop” unter Auflagen auf freiem Fuß

von Rainer Pohlen

“Verabredung von Mord, Folter und Kannibalismus oder bloße Fantasien? Polizist schuldig gesprochen” - so hatte ich im März des vergangenen Jahres einen strafblog-Beitrag über ein Verfahren gegen einen Polizisten überschrieben, der von einer Geschworenenjury in New York wegen Planung perverser Straftaten schuldig gesprochen worden war. Dem Mann drohte eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Bei spiegel-online ist jetzt nachzulesen, dass der 28-jährige Gesetzeshüter Gilberto V. sich wieder auf freiem Fuß befindet. Ein Richter habe das Urteil wegen unzureichender Beweise aufgehoben und die Freilassung des Mannes angeordnet, der im Internet in einschlägigen Foren krude Gewalt- und Kannibalismus-Ideen verbreitet hatte und von seiner Ehefrau angezeigt worden war, als sie auf seinem Computer reichlich bizarre Chats und Fotos von einem toten Mädchen, die von einer Fetisch-Seite stammten, entdeckt hatte.

Mit anderen Männern hatte Gilberto V. zum Beispiel darüber räsoniert, wie es wäre, eine Frau mit Seilen aufzuhängen, sie zu töten und zu kochen ...

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